wer bezahlt den Gutachter?

Gutachter & Bezahlung

Wer zahlt das Gutachten bzw. den Gutachter? Diese Frage stellt sich eigentlich fast jeder, der mit dem Gedanken der Beauftragung eines Gutachters / Sachverständigen liebäugelt.

Grundsätzlich gilt beim Privatgutachter wie beim Immobilienmakler das Bestellerprinzip: Den Gutachter bezahlt der Auftraggeber! Es ist weiterhin üblich, dass die Kosten für die Gutachtenerstattung vor der Aushändigung des Gutachtens erstattet werden müssen, denn der Mandant hat mit dem fertigen Sachverständigengutachten etwas in der Hand, was der Gutachter im Falle der Nichtzahlung seiner Kostennote nicht mehr zurückfordern kann. Mit der Aushändigung an den Auftraggeber verliert das Gutachten für den Gutachter jedweden Gegenwert.

Bezahlt die Rechtsschutzversicherung ein Gutachten?

Auf diese pauschale Frage kann keine pauschale Antwort erteilt werden. Wenn Sie sich z.B. im Anfangsstadium einer streitigen Auseinandersetzung befinden, und sich wegen der Kostenübernahme für ein Gutachten an Ihre Rechtsschutzversicherung wenden, so wird Ihnen vermutlich eine Absage erteilt werden. Die Rechtsschutzversicherung möchte, bevor vorläufiger Rechtsschutz erteilt wird, eine Einschätzung des vorliegenden Falles erfahren, was meist durch einen Rechtsanwalt erledigt wird. Zumindest also sollte ein streitiges Verfahren über einen Anwalt schon einmal eingeleitet worden sein, da meist nur die beauftragen Rechtsanwälte die Einschaltung eines Gutachters / eines Sachverständigen z.B. dem Gericht bzw. der Gegenseite vorschlagen.

Kommt es also im Zuge eines laufenden Verfahrens zu der Frage, ob ein Gutachter eingeschaltet werden muss, und würde das z.B. Ihr Rechtsanwalt anregen, so kann eine entsprechende Anfrage an Ihre Rechtsschutzversicherung durch Ihren Anwalt gerichtet werden. Letztendlich aber kommt es auf den versicherten Umfang an: Was ist bei Ihrer Rechtsschutzversicherung alles abgedeckt?

Lesen Sie eine interessante Ausführung zum Thema von Rechtsanwalt Dr. Martin Riemer.

Auszug:

„Mandanten irren zuweilen in der Vorstellung, eine Rechtsschutzversicherung wäre ein „Vollkaskoschutz“, der sie vor sämtlichen Rechtsverfolgungskosten bewahren würde. So einfach liegen die Dinge jedoch nicht: Eine Rechtsschutzversicherung ist ihrer Natur nach eine Schadensversicherung, die gem. § 125 VVG verpflichtet ist, die für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Versicherungsnehmers (oder des Versicherten) erforderliche Leistungen im vereinbarten Umfang zu erbringen.

Wofür gewähren Rechtsschutzversicherungen Deckungsschutz?

Was zwischen dem Versicherer (VR) und dem Versicherungsnehmer (VN) als Deckungsschutz vereinbart ist, ergibt sich aus dem Versicherungsschein und den Versicherungsbedingungen. Im Versicherungsschein (auch Police genannt) ist geregelt, in welchem Tarif der Versicherungsnehmer versichert ist, und in den Allgemeinen Rechtsschutzversicherungs-Bedingungen (kurz: ARB) wird dieser tarifliche Schutz dann im Einzelnen näher ausgestaltet.“

Quelle: https://www.anwalt.de/rechtstipps/muss-die-rechtsschutzversicherung-fuer-die-kosten-eines-privatgutachtens-aufkommen_104003.html

Wie hoch sind die Kosten für einen Gutachter?

Lesen Sie zunächst mehr zum Thema „was macht ein Gutachter„, um sich einen Überblick über dessen Tätigkeitsbereich zu verschaffen – und über die Dinge, welche überhaupt Kosten verursachen. Über die Kosten des Privatgutachters können Sie dann auf unserer PREISLISTE mehr nachlesen.


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